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Neue TPI-Studie: Service Management & Governance (SM&G) in Europa noch in den Kinderschuhen


  • Befragung von europäischen CIOs deckt große Lücke zwischen Theorie und Praxis auf

FRANKFURT, 14. Juli 2009 ― TPI, das weltweit größte Sourcing-Beratungs- und -Marktforschungsunternehmen und Geschäftsbereich der Information Services Group Inc. (ISG; NASDAQ: III, IIIU, IIIIW), eines branchenführenden, informationsbasierten Dienstleistungsunternehmens, stellt heute seine aktuelle Studie zum Thema „Service Management & Governance (SM&G) in Europa“ vor. Kernaussage der Untersuchung ist, dass zwar viele europäische Unternehmen die Notwendigkeit optimierter SM&G-Abläufe erkannt haben, aber nur wenige Unternehmen ihre Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich Kostenmanagement, Fähigkeiten und Leistungsvermögen im Rahmen ihrer Outsourcing-Vereinbarungen maximal ausschöpfen.

„Are You Ready for the IT Service Management & Governance Challenges Ahead“ ist die erste Studie, bei der die Meinungen von Chief Information Officers (CIOs) zum Thema SM&G ausführlich und europaweit untersucht wurden. Die Befragung wurde im Zeitraum von März bis Mai 2009 durchgeführt. Befragt wurden CIOs europäischer Großunternehmen.

Die Studie zeigt, dass die befragten Führungskräfte dem Thema SM&G heute – nach Jahren der Nichtbeachtung – verstärkt Bedeutung beimessen. Viele CIOs haben es sogar zum Kernthema ihrer Arbeit gemacht und damit die Zusammenarbeit mit den Fachbereichen bereits deutlich verbessert. Gleichzeitig wurde jedoch durch die Studie deutlich, dass die eigentlichen Potenziale dieser Services in der Praxis nur selten ausgeschöpft werden. Denn hierfür müssten Geschäftsprozesse zunächst definiert, erfolgreich umgesetzt, regelmäßig gemessen und dann auch kontinuierlich verbessert werden. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Kostenkontrolle und der Steigerung der Flexibilität durch die SM&G-Services erscheint dies besonders erfolgskritisch, denn nur so können sich Unternehmen für den wirtschaftlichen Aufschwung entsprechend positionieren.

„Europäische CIOs stehen heute mehr denn je in der Pflicht, End-to-End-Services zu liefern, welche das Business beim Erreichen der Geschäftsziele unterstützen“, bemerkt Andrea Spiegelhoff, Director und Head of EMEA SM&G bei TPI. „Sie erkennen zunehmend, dass SM&G zum zentralen Unterscheidungsmerkmal werden kann und setzen deshalb entsprechende Expertenteams ein, um dies auch in der Praxis erfolgreich umzusetzen. Dennoch befinden sich die meisten europäischen Unternehmen in Sachen SM&G noch in den Kinderschuhen.“

Weitere wichtige Ergebnisse der Studie:

  • Die Mehrheit europäischer CIOs ist damit beschäftigt, die Wünsche interner Kunden überhaupt zufriedenzustellen.
  • Service Provider erfüllen zwar die vertraglichen Standards, übertreffen sie jedoch nicht.
  • Die CIOs stehen immer häufiger unter dem Druck, trotz sinkender Budgets mehr erreichen zu müssen: Über 90 Prozent der Befragten berichteten bereits von größeren Einschnitten und Veränderungen.
  • Aktuell setzen europäische CIOs verstärkt auf Standardisierungsmaßnahmen, um die Effizienz zu steigern und Kosten sowie Komplexität zu reduzieren. Deshalb nimmt die Konsolidierung von Anwendungen und Zulieferern für viele die oberste Priorität ein.
  • Nach wie vor stellt der Zugang zu den richtigen Qualifikationen für die CIOs die größte Herausforderung dar. Die meisten Befragten zeigten sich jedoch zuversichtlich, dass ihre Mitarbeiter über die passenden unternehmerischen, technischen und sozialen Fähigkeiten verfügen.
  • Der Großteil der europäischen CIOs ist unzufrieden mit der Größe ihrer SM&G-Organisation.

„Unsere Studie verdeutlicht, dass bei den kritischen Faktoren wie Organisationsgröße, Management der Mitarbeiterqualifikationen und Umsetzung noch gezielte Arbeit geleistet werden muss. Nur dann können die Unternehmen bestmögliche Ergebnisse bei der Bereitstellung von Services, dem Management von Kosten und dem Return on Investment erreichen. SM&G kann und muss in europäischen Unternehmen noch deutlich verbessert werden. Die Implementierung eines strukturierten SM&G Operating Models kann hierzu wesentlich beitragen“, fasst Andrea Spiegelhoff die Studienergebnisse zusammen.


Über TPI
TPI, ein Unternehmen der Information Services Group Inc. (ISG), ist Gründer und Innovator der Sourcing-Beratungsbranche und das größte Sourcing-Beratungsunternehmen der Welt. TPI verfügt über die Expertise für eine Vielzahl der geschäftsunterstützenden Funktionen (Backoffice Funktionen) und den dazu gehörenden Analysemethoden. Unter Nutzung ihres tiefgehenden Know-hows für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche und ihrer umfangreichen praktischen Erfahrung arbeiten die Branchenexperten von TPI mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung eng mit den Unternehmen zusammen, um deren Geschäftsabläufe durch eine optimale Kombination aus Geschäftsprozessoptimierung, Shared Services, Outsourcing & Offshoring sowie Service Management & Governance zu verbessern. Ein weiterer Geschäftsbereich, TPI Momentum, bietet zudem Informationen und relevante Einblicke in den Markt, um die Sourcing Service Provider dabei zu unterstützen, die Dienstleistungen für ihre Kunden kontinuierlich zu optimieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.tpi.net.

Über die Information Services Group Inc.
Die Information Services Group Inc. (ISG) wurde 2006 gegründet, um ein branchenführendes informationsbasiertes Service-Unternehmen entstehen zu lassen, das stark auf Wachstum ausgerichtet ist, indem es Unternehmen aus den Bereichen Beratung, Informationstechnologie (IT), Wirtschafts- und Medieninformationen übernimmt und ausbaut. Im November 2007 übernahm das Unternehmen TPI, die weltweit größte Sourcing-Beratungsfirma. Die ISG hat ihren Hauptsitz in Stamford, Connecticut (USA), und verfügt über eine bewährte Führungsmannschaft mit globaler Erfahrung in informationsbasierten Services und kann auf eine Erfolgsgeschichte verweisen, die signifikanten Wert für Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter schafft. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.informationsg.com.